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Chinas Experten weisen Vorwürfe über "Cyber-Spionage" zurück
2009/03/30

 

Topanalysten weisen Vorwürfe über das Betreiben eines Cyper-Spionage-Netzwerks zurück. Die Beschuldigungen drehten sich um die Verwendung von schädigender Software, mit welcher der Zugriff auf tausende Computer in verschiedenen Ländern möglich gewesen sein soll.

Topanalysten haben gestern die Vorwürfe, dass China ein Cyper-Spionage-Netzwerk betreibe, zurückgewiesen: Diese Aussagen seien "übertrieben" und ein Versuch, das Land schlecht zu machen. Die Vorwürfe waren von kanadischen Forschern vorgebracht worden, die vom Dalai Lama beauftragt worden waren. China wurde der Verwendung von schädigender Software beschuldigt, um auf nahezu 1300 Computer in 103 Ländern Zugriff zu erlangen und diese zu kontrollieren, darunter auch Computer, die in Außenministerien, Botschaften und in privaten Büros der im Exil lebenden tibetischen Politiker genutzt werden.

"Dies ist ganz klar eine weitere politische Angelegenheit, die der Westen versucht hochzuspielen", sagte Song Xiaojun, ein Analyst für strategische und militärische Angelegenheiten in Beijing. "Vor dem Hintergrund des Wachstums Chinas lassen einige Leute im Westen keine Gelegenheit aus, Angst vor China zu schüren."

Die Vorwürfe stammen aus einem Bericht, der von der Information Warfare Monitor veröffentlicht worden war, die aus Forschern von einer Expertenkommission aus Ottawa und der Universität Toronto besteht, berichtet die New York Times. Die Forscher, die vom Dalai Lama beauftragt wurden, deren Computer auf Anzeichen von Abhörung zu untersuchen, erklären, sie hätten herausgefunden, dass die Außenministerien von Iran, Bangladesch, Lettland, Indonesien, den Philippinen, Brunei, Barbados und Bhutan Ziele waren. "Cyber-Sicherheit ist eine weltweite Angelegenheit, doch diesmal haben diejenigen, die China als Bedrohung sehen, das Thema wieder einmal als neue Waffe gegen das Land benutzt", so Zhu Feng, der Professor am Institut für Internationale Studien an der Peking-Universität.

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