Interview des Botschafters mit schweizerischem Medienvertreter über die Prävention und Kontrolle der Sars-CoV-2-Epidemie
2020/02/21
 
Am 20.02.2020 gewährte Herr Botschafter GENG Wenbing Herrn Markus Wüest, renommiertem Medienvertreter und stellvertretendem Chefredakteur der „Basler Zeitung", ein Interview über das Thema Sars-CoV-2-Epidemie. Im Folgenden finden Sie die Transkription des Interviews (W steht für Herrn Wüest, G steht für den Botschafter)
 

W: Herr Botschafter, heute führe ich das Interview im Auftrag von „Basler Zeitung", zugleich auch im Namen der Tamedia Gruppe. Aus unserer Recherche ergibt sich, dass das schweizerische Publikum sich für die Bekämpfung der Epidemie interessiert. Aus diesem Grund möchte ich heute mit Ihnen eingehend über dieses Thema sprechen.

G: Ich werde ganz offen und ehrlich zu Ihnen sprechen, unabhängig davon, wessen Auftrag auch immer Sie zu uns führt.
 

W:Zu Beginn des Monats (Feb.) haben Sie im Interview mit „NZZ am Sonntag" gesagt: „Momentan haben wir die Situation noch nicht hundertprozentig unter Kontrolle. Die nächste Woche wird entscheidend sein." Wir alle nehmen es zur Kenntnis, dass die Zahl der Neuinfektionsfälle in China abnimmt. Wie sieht die aktuelle Lage aus?

G.: Wie die internationale Gemeinschaft sieht, hat die chinesische Regierung seit dem 23.01 der Bekämpfung der Epidemie höchste Priorität ermessen und die umfassendsten und strengsten Massnahmen ergriffen, um die Epidemie grundlegend und effizient zu bekämpfen. Dank unserer Bemühungen ist es uns gelungen, die Epidemie im Wesentlichen unter Kontrolle zu bringen. Die strikten und gründlichen Massnahmen erweisen sich als wirksam. Bis zum 19.02 ist die Anzahl der bestätigten Fälle im ganzen Land, exkl. Hubei, seit mehreren Tagen in Folge rückläufig, und die Situation in Hubei und vor allem in Wuhan steht auch unter Kontrolle. Dieses Fakt zeigt, dass die Wirkungen der strengen und gründlichen Massnahmen sich völlig entfalten können. Man kann ja sagen, dass wir die Ausbreitung der Epidemie grundsätzlich angehalten haben. Nun sind wir zuversichtlicher und stärker, diese Epidemie zu besiegen.

Es gibt kritischen Stimmen in den westlichen Medien, die die verzögernde Reaktion der lokalen Regierung in Wuhan in Frage stellen. Es liegt aber darin, dass es ein zeitaufwendiges Prozess ist, ein ganz neues Virus kennenzulernen und seine Funktionsweisen zu begreifen. Vor allem dauert es eine Weile, bis man überhaupt feststellen kann, ob das Virus von Mensch auf Mensch übertragbar ist. Aus all diesen Gründen konnten einige Massnahmen nicht mit der Entwicklung der Epidemie Schritt halten. Nachdem die Seriösität der Lage bekannt geworden war,  entsandte die Zentralregierung unverzüglich eine Expertengruppe zur Inspektion nach Wuhan, gleichzeitig wurde beschlossen, die Ein- unnd Ausreise in Wuhan streng zu kontrollieren. Präsident Xi hat wiederholend betont, dass die Lebenssicherheit und die Gesundheit der Bevölkerung die höchste Priorität haben. Daraufhin haben mehrere Provinzen, Städte und Autonome Regionen die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen.  Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass die von uns ergriffenen Massnahmen korrekt und notwendig sind. Zu jener Zeit feierten Chinesen das Frühlingsfest, was ein enormes Verkehrsaufkommen mit sich bringen sollte. Hätten wir nur zögerlich reagiert, wäre die Situation noch kritischer geworden.
 

W.: Wenn die Epidemie nicht gerade zur Zeit des chinesischen Neujahrsfestes ausgebrochen hätte, würden ganze Städte nicht unter Quarantäne gesetzt?

G.: Doch. Ich glaube, dass die Regierung die gleichen Massnahmen ergriffen hätte. Um die Sar-CoV-2-Epidemie einzudämmen, ist die Quarantäne die beste Massnahme. Eine Stadt von der Aussenwelt abzuschotten, um die Sicherheit des ganzen Landes und das globale Gesundheitswesen zu schützen, kostet zwar viel, aber es ist notwendig.
 

W.: Einen hohen Preis?

G.: Noch nie in der Geschichte der Menschheit wurde eine Zigmillionenstadt vollständig abgeriegelt. Für die Stadt und die Einwohner bedeutet es eine enorme Herausforderung. Alle kommerziellen Aktivitäten wurden eingestellt, Lebensmittel und alles, was für den Alltag unentbehrlich ist, wurde vom ganzen Land nach Wuhan transportiert. Es blieben rund neun Millionen Menschen dort, die zu Hause in Quarantäne lebten.Der Aufruf der Regierung, Reisen zu unterlassen, erhielt zustimmendes Echo von den 1,4 Milliarden Menschen im ganzen Land. Darüber hinaus mussten wir auch die soziale Stabilität sowie den täglichen  Unterhalt der Bevölkerung sicherstellen. Um die Epidemie zu bekämpfen, haben wir einen hohen Preis gezahlt und Opfer gebracht.
 

W.: Es ist China gelungen, diese Massnahmen durchzusetzen, da die chinesische Regierung grosse Autorität besitzt. Sie kennen sich gut in dem schweizerischen System aus. Glauben Sie, dass ähnliche Massnahmen hier ebenfalls funktionieren werden?

G.: Erstens sind alle froh darüber, dass es bisher keinen bestätigten Fall in der Schweiz gibt. Mit den zuständigen schweizerischen Behörden pflege ich ständigen Kontakt, um den Informationsfluss aufrechtzuerhalten. Die Behörden hierzulande haben schon angemessene Vorbereitungen gemäss Empfehlungen und Anordnungen der WHO getroffen. Ich bin überzeugt, dass die schweizerische Regierung dazu fähig ist, die Lage richtig zu bewerten, um zu schauen, wann und welche Präventions- und Kontrollmassnahmen als notwendig gelten. Ich schätze es sehr, dass die schweizerische Regierung und die Bevölkerung hier nach dem Ausbruch der Covid-19-Epidemie ihre Kühnheit und Vernunft bewahren und die Situation wissenschaftlich analysieren.

Die Präventions- und Kontrollmaßnahmen, die China ergriffen, überttrifft den Standard der WHO  bei weitem. Nur selten schaffen andere Länder es auch, was die Überlegenheit unseres Systems und Solidarität der chinesischen Bevölkerung zum Ausdruck bringt.
 

W.: Die Lage in Japan scheint einer Eskalation nah. Hat China irgendwelche Vor- oder Ratschläge für andere Länder?

G.: Massgeblich für die Bekämpfung der Epidemie ist, fest an den Prinzipien der Transparenz, Offenheit und Vernunft zu halten, dazu kommt auch noch, die internationale Kooperation zu stärken. China geht schon immer dementsprechend voran. Die Bekämpfung der Epidemie ist nicht Sache eines einzelnen Landes oder einer einzigen Regierung. Es ist ein Anliegen, das die ganze Menschheit betrifft. Bis gestern gab es in Japan über 700 bestätigte Fälle, von denen 621 auf dem Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess" waren. Angesichts dessen hat China kürzlich Testkits nach Japan geschickt. China und Japan, wir sind eng verbundene Nachbarn. Sollte Japan Unterstützung brauchen, wird China ohne Zögern seine Hilfeleistungen bieten.
 

W.: Sie haben auch mal gesagt: „(Der Ausbruch der Epidemie) hängt mit unangemessenen Lebensgewohnheiten einiger weniger Menschen zusammen. Z.B. das Verzehr von Wildtieren." Es gibt aber auch Gerüchte, dass das Virus aus einem gewissen Labor entwichen sei. Ist es wahr?

G.: Es ist eine klassische Verschwörungstheorie, zu behaupten, dass das Virus aus einem gewissen Labor entwichen sei. Bisher erforschen Experten auf der ganzen Welt die möglichen Quellen dieser Epidemie. Es steht fast sicher, dass das Virus von irgendeinem Wildtier stammt. Das Virus wird nicht umsonst das „neuartige Coronavirus" genannt, denn es ist ein unbekanntes, neu aufgetauchtes Virus. Nicht etwa ein Altbekanntes aus dem Labor. In China gelten die striktesten Kontrollmassnahmen für die P4 Labors. Gerüchte über ein mögliches Durchsicken sind reine Diffamierung und Fabrikation . In den jüngsten Zeiten breiten sich mehrere Influenzaviren in den USA und Europa aus. Doch niemand beschuldigt die Labors dort.

Des Weiteren gibt es noch eine unbegründete Behauptung, dass diese Epidemie ein „Krieg zwischen den Supermächten mit Biowaffen" sei. Hiermit möchte ich betonen, dass wir derartigen erfundenen „politisierten Viren" überhaupt nicht gebrauchen können, als die ganze Welt sich für die Bekämpfung der Epidemie einsetzt.

Andererseits sendet der Ausbruch der Epidemie uns ein Warnsignal: In der Zukunft sollen alle Länder die Kontrolle der P4 Labors intensivieren. Zudem wird in China ein Gesetz verabschiedet, das den Handel sowie Verzehr von Wildtieren verbietet  und die unsittlichen Lebensgewohnheiten verschwinden lässt. Ich persönlich unterstütze ein solches Gesetz mit Nachdruck.
 

W.: Bzgl. des Arztes Li Wenliang: Haben sich die zuständigen Funktionäre richtig oder falsch verhalten? Offenbar wurde Herr Li Wenliang verhaftet. Welche Lektionen kann man daraus lernen?

G.: Wir alle sprechen dem Tode von Herrn Li unser tiefstes Beileid aus. Herr Li ist ein ausgezeichneter Arzt. Er nahm seine Pflichten wahr und war sehr professionell. Allerdings fehlte es zu Beginn noch genügende Kenntnisse über das neue Virus. Aus der Sicht der Regierung dauert deswegen länger, mehr Beweismaterialien und wissenschaftliche Studien zu sammeln. Erst danach dürfen Warnungen oder offizielle Ankündigungen bekanntgegeben werden. Deswegen zeigte zu jener Zeit niemand Verständnis oder gar Anerkennung für die Information von Herrn Li. Wovon Sie sprechen, dass Herr Li verhaftet wurde, ist schlicht nicht wahr. In der Tat hat jemand ein Gespräch mit ihm geführt, aber er wurde nicht festgenommen. Nur zu Ihrer Information: Herr Li Wenliang ist nicht nur ein hervorragender Arzt, sondern auch ein ausgezeichnetes Parteimitglied. Brächen Katastrophen in China aus oder käme es zur gefährlichen Situation, sind es immer Parteimitglieder, die auf der vordersten Front kämpfen. Sie geben somit ein Vorbild für alle anderen. Momentan arbeiten hundert tausende Ärztinnen, Ärzte und Pflegepersonal, die ihr Leben riskieren, um das Leben der Erkrankten zu retten. Herr Li Wenliang ist einer von ihnen.

In China hat der Tod von Herrn Li eine stark emotionale Reaktion unter dem Volk ausgelöst. Die nationale Aufsichtskommission sandte daraufhin ein Ermittlungsteam nach Wuhan, um eine umfassende Untersuchung durchzuführen. Wir müssen uns noch viel bemühen, um unser Frühwarnungssystem zu verbessern und zu vervollständigen, damit wir schon zu Beginn einer Katastrophe die Lage genau identifizieren, bewerten und analysieren können.
 

W.: Laut Medienberichte ist ein grosser Teil des Personals im Gesundheitswesen ebenfalls angesteckt worden. Sie sind doch Professionelle mit entsprechender Ausbildung im Selbstschutz. Ist das Virus wirklich so gefährlich? Im Übrigen haben wir gesehen, dass ein Spital in Wuhan innerhalb 10 Tage eingerichtet wurde. Wie schaffen die Leute dort das? Bei uns dauert es Jahre....

G.: Zu Beginn des Ausbruches hat niemand erwartet, dass das Virus derart ansteckend ist. Vor allem führten aber die „Superverbreiter" zu einem rasanten Anstieg der Erkrankten in Wuhan. Vor diesem Hintergrund haben wir im Rahmen des Notfallplans beschlossen, zwei Krankenhäuser zu bauen. In der Tat ist es ein Wunder, ein modernes Spital mit 1000 Betten innerhalb 10 Tagen fertig zu stellen. Dies ist nur unter dem chinesischen System möglich, da wir auf die fleissige Arbeit und die Weisheit der Bevölkerung stützen können. Es zeigt die Überlegenheit des chinesischen Systems in vollem Umfang, denn wir können uns auf wichtige Sachen konzentrieren und alle Mittel dafür einsetzen. Allerdings muss ich hier noch sagen: Diese Bauarbeit ist zwar lobenswert, aber es ist für uns viel wünschenswerter, dass solche Projekte keine Notwendigkeit darstellen werden.
 

W.: Wie wirkt sich Krise auf  die Wirtschaft aus?

G.: Kurzfristig ist die chinesische Wirtschaft tatsächlich wegen der Epidemie einem höheren Druck ausgesetzt. Vor allem Branchen wie Transport und Logistik,Tourismus, Gastronomie und Dienstleistungen werden betroffen. Zudem gibt es Unternehmen, die nach den gesetzlichen Feiertagen die Wiederaufnahme der regulären Arbeit hinausschieben, um die Verbreitung der Epidemie zu verhindern. Aber all diese Auswirkungen bleiben nur vorübergehend und regional beschränkt. Mittel- und langfristig wird die Epidemie, die dank der Präventions- und Kontrollmassnahmen allmählich eingedämmt werden kann, die positive Entwicklung der chinesischen Wirtschaft nicht ändern.Nächste Woche kommt die Arbeit im ganzen Land wieder in Gang. Gleichzeitig werden wir die Präventions- und Kontrollmassnahmen nicht lockern: Massnahmen wie Temperaturmessung, Tragen von Schutzmasken und Quarantäne je nach Bedarf werden weiterhin gültig sein. Nach dem Ende der Epidemie werden wir die verlorene Zeit nachholen. Das chinesische Volk wird fleissig daran arbeiten.
 

W.: Wenn China erkrankt, schwächt sich die ganze Welt.

G.:  Als die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt ist die chinesische Wirtschaft tief in die Weltwirtschaft integriert. Diese aktuelle Angelegenheit betrifft nicht nur China, sondern auch die ganze Welt. Und vice versa.  Jahrelang liegt der Beitrag Chinas zur Weltwirtschaft stabil bei rund 30%. Gerät China in Unsicherheit, wird die globale Wirtschaft beeinträchtigt.
 

W.: Laut Informationsquellen soll auch Schindler grosse Verluste erlitten haben. Schafft China, die wirtschaftlichen Auswirkungen unter Kontrolle zu nehmen? Wie sieht das Konjunkturprogramm aus?

G.:  Das Stilllegen der Produktion für einen Monat wird Auswirkungen auf das verarbeitende Gewerbe haben. Nun hat ein Jahr aber 12 Monate. So haben wir etwa 10 Monate Zeit zum Nachholen. Unter den Umständen, dass chinesische Unternehmen genügende Marktanteile besitzen, sich als konkurrenzfähig erweisen und ihre Strategien an den Markt anpassen, sollten die Auswirkungen begrenzt sein. Hinzu kommt auch noch, dass das enorme Konsum- sowie Wachstumspotenzial, das während dieser Monate stecken geblieben ist, schnell einen Ausweg finden wird.
 

W.: Gerade heute lesen wir Berichte in verschiedenen Medien über die Auswirkungen der Epidemie auf den schweizerischen Tourismus. Wie bewerten Sie die Situation? Wird die Lage im Sommer zur Normalität zurückkehren können?

G.: Seit Januar haben wir unsere Landsleute aufgerufen, nicht ins Ausland zu reisen.Wir Chinesen haben da eine Verantwortung für uns selbst, aber auch für die Gesundheit der Welt wahrgenommen. Wenn wir optimistisch sein wollen, dann ist die Situation im März unter Kontrolle.Zudem sollte das Virus gemäß Voraussagen optimistischer Wissenschaftlern mit höherer Temperatur womöglich von der Bildfläche verschwinden.  Für diejenigen, die eine Auslandsreise planen, ist es möglich, dass sie die Reisen auch antreten dürfen, wenn die Epidemie effektiv unter Kontrolle gebracht wird. In China zählen das Frühlingsfest, die Sommerferien und die Woche ringsum den Nationalfeiertag zu den drei Hochsaisons der Auslandsreisen. Auf Grund der Epidemie hat die Tourismusbranche während des Frühlingsfestes grosse Verluste zu beklagen. Diese werden dann aber durch Aktivitäten in den anderen Reisesaisons kompensiert. In den letzten Jahren sind rund 1,2 bis 1,5 Millionen chinesischeTouristen in die Schweiz gekommen. Ichglaube, es ist möglich, auch 2020 dieseZahl zu erreichen.
 

W.: Wird China diese Feiertage streichen, um die verlorene Zeit auszugleichen?

G.: Nein, China wird diese gesetzlichen Feiertage nicht streichen. Dass die 1,4 Milliarden Menschen sich freiwillig zu Hause in Quarantäne begeben, zeigt das starke Bewusstsein der Solidarität. Keinem anderen Land wird es gelingen.
 

W.: Es ist tatsächlich bewundernswert. Dank der grossen Opfer des chinesischen Volkes hat sich die Epidemie nicht auf die Welt ausgebreitet. Die Schweiz hat bisher Null Infektion.

G.: Nach dem Ende der Epidemie werden wir auch in Solidarität fleissig arbeiten. Die Welt kann China volles Vertrauen schenken. Das Potenzial des chinesischen Volkes ist unendlich gross.
 

W.: Was bedeutet die Epidemie für Chinas Rolle auf der internationalen Bühne?Distanzieren sich andere Länder von China, oder geben sie China Unterstützung und Hilfeleistungen? Fühlen sich Chinesinnen und Chinesen isoliert?

G.: Wir kämpfen ja nicht allein. Die internationale Gemeinschaft gewährt uns wertvolle mentale und materielle Unter-stützung. Die Freundschaft zwischen den Menschen aller Länder und China ist durch die gemeinsame Bekämpfung der Epidemie gestärkt. Bisher haben mehr als 160 Staatsführungspersonen sowie Leitende von internationalen Organisationen Nachrichten nach China geschickt, um ihre Unterstützung für  und Solidarität mit China auszudrücken. Politiker mehrerer Länder muntern Wuhan und China auf. Auch Ihre Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat einen Briefan Präsident Xi Jinping geschickt, um ihre Anteilnahme zu zeigen.
 

W.: Wie lange dauert die Entwicklung eines Impfstoffs? Arbeiten chinesische und ausländische Wissenschaftler eng zusammen?

G.: Diesbezüglich kann ich Ihnen leider keinen konkreten Zeitplan geben. Sicher steht doch, dass Wissenschaftler in China, WHO-Experten und Forschende im Ausland eng zusammenarbeiten, um einen Impfstoff schnellstmöglich zu entwickeln. Dies entspricht nicht nur den inbrünstigen Erwartungen der chinesischen Bevölkerung, sondern liegt auch im Interesse der Weltbevölkerung. Die Verantwortung tragen nicht nur chinesische Wissenschaftler, sondern auch Experten aller Welt. Konfrontiert mit dieser unerwarteten Epidemie, müssen wir solidarisch bleiben, uns zusammenhalten und kooperieren, so dass wir gemeinsam die Krisen überwinden können
 
 

 
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