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Chinas Steuerpolitik-Entscheider setzen BIP-Wachstum für 2013 fest
2012/12/18

Hochrangige politische Entscheidungsträger kamen in Beijing am Samstag während einer zweitägigen Sitzung zusammen, um die Zahlen für das Wirtschaftswachstum des nächsten Jahres festzulegen und wichtige, langfristige Reformen anzuzetteln.

Im Vorfeld legte die Shanghaier Börse am Freitag um 4,325 Prozent zu, der größte Anstieg seit November 2009.

Die einmal im Jahr stattfindende Zentrale Arbeitskonferenz für Wirtschaft bietet für gewöhnlich erste Einblick in die Prioritäten für die chinesische Volkswirtschaft im kommenden Jahr. Ökonomen und Analysten zufolge dürfte das Ziel der Konferenz sein, für 2013 ein BIP-Wachstum zwischen 7,5 und acht Prozent festzulegen und, mehr als je zuvor, die Rolle der Urbanisierung als zentrale Antriebskraft für die nächste Entwicklungsphase Chinas zu betonen.

Die Entscheidungsträger werden auch die Zahlen für die Inflation festlegen, während die Untergrenzen für die Fiskal- und Geldpolitik im Tandem mit Wachstum Richtlinien geklärt werden.

Für 2012 wurde Chinas BIP-Wachstum auf 7,5 Prozent ausgerichtet und die meisten Ökonomen sagen, es sei erreichbar, wenn man es aus der Leistungsfähigkeit des Landes bis heute beurteile. Das Inflationsziel in Bezug auf die Verbraucherpreisindizes wurde für 2012 auf vier Prozent festgesetzt, und es gilt als ausgemacht, dass die Statistiken unter dieser Marke bleiben.

Ökonomen und Analysten verfolgen aufmerksam die diesjährige Konferenz, insbesondere weil die nationale Führung sich in einer Übergangsphase befindet, die einmal alle zehn Jahre stattfindet.

Die Kommunistische Partei (KP) Chinas hat gerade im November die neuen Führer des Landes bestimmt. Die neue Staatsführung, einschließlich einer neuen Ministerriege, wird voraussichtlich ab März 2013, nach der einmal jährlich stattfindenden Tagung des Nationalen Volkskongresses (NVK), regieren.

Quelle: german.china.org.cn

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