Home > Bildung
Konfuzius-Institute – eine weltweite Erfolgstory
2011/12/13

Am Montag hat in Beijing eine Konferenz der Konfuzius-Institute begonnen. Mehr als zweitausend Vertreter aus 105 Ländern und Regionen haben daran teilgenommen.

Das Konfuzius-Institut ist eine nicht gemeinnützige chinesische Kulturinstitution. Sie soll die chinesische Kultur im Ausland verbreiten, Kenntnisse der chinesischen Sprache fördern und Chinesisch-Lehrer ausbilden. Das erste Konfuzius-Institut wurde im November 2004 in der Hauptstadt von Südkorea, Seoul, errichtet. Ende 2011 gibt es in der Welt mehr als 350 Konfuzius-Institute und 500 Konfuzius-Klassen. Die Zahl der Chinesischlernenden hat um 39 Prozent zugenommen.

Die Staatskommissarin Liu Yandong betont, dass die chinesische Regierung eine gemeinsame Errichtung von Konfuzius-Instituten zwischen China und Ausland nach allen Kräften unterstützt. Auf diese Weise könne das Interesse der Welt nach der chinesischen Sprache befriedigt werden.

„Wir unterstützen tatkräftig die internationale Ausbildung in Chinesisch. Dadurch können die Menschen in allen Ländern unsere Sprache lernen. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Ländern kann das Konfuzius-Institut zu einem wichtigen Portal zum kulturellen Austausch werden. Konfuzius-Institute können als ein wichtiger Kanal zur Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen fungieren."

Die Konferenz der Institute findet seit 2006 ein Mal im Jahr statt. In diesem Jahr lautet das Thema „Die kommenden zehn Jahre der Konfuzius-Institute". Liu Yandong hofft, dass das Konfuzius-Institut die Qualität seiner Ausbildung und seine Besonderheit erhöhen kann.

„Die Dienstleistungen sollen ausgebaut und die Lehrinhalte und die kulturellen Veranstaltungen verbessert werden. Manche Konfuzius-Institute können die Kommunikation mit lokalen Wohnvierteln intensivieren. Es können Kurse wie TCM, chinesische Kampfkunst, Oper, Kalligraphie, Malerei, Tanz und Musik angeboten werden. So kann das Angebot ausgebaut und Konfuzius-Institute noch attraktiver gestaltet werden."

Suggest to a friend:   
       Print