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Fakten und Wahrheiten über Tibet
2013/04/16

In den letzten Tagen hat Dalai Lama seinen Aufenthalt in der Schweiz dazu genutzt, die chinesische Regierung unter anderem ihre Nationalitäts- und Religionspolitik zu attackieren, mit Behauptungen, die jeglicher faktischen Grundlage entbehren.

Manche Leute hängen immer noch dem vermeintlichen Eindruck vom Alt-Tibet als „Shangri-La“nach. In der Tat war es nicht. Denn es herrschte im alten Tibet feudalistische Leibeigenschaft, die noch düsterer als das Mittelalter in Europa war. Die Leibeigenen, die über 95% der damaligen tibetischen Bevölkerung ausmachten, fristeten ihr Dasein ohne Demokratie, Menschenrechte und Freiheit. 1959 führte die chinesische Zentralregierung demokratische Reformen in Tibet durch und schaffte die Leibeigenschaft ab. Seitdem hat die Wirtschaft und Gesellschaft von Tibet dank gemeinsamen Bemühungen der Zentral- und lokalen Regierung und Einwohner aller Nationalitäten in Tibet eine historische Entwicklung erfahren. Das Leben hat sich enorm verbessert. Traditionelle tibetische Kultur und Religion werden sorgfältig gepflegt und weitergetragen.

2012 betrug das BIP von Tibet 70 Mrd. Yuan (umgerechnet ca. 10,5 Mrd. SFr.) mit einem Zuwachs von 12% im Vergleich zum Vorjahr. Das BIP pro Kopf belief sich auf 12000 Yuan (ca. 1800 SFr.) und liegt damit über Landesdurchschnitt. Von den eingeleiteten Vorzugsmaßnahmen in Bildung, Gesundheit, Beschäftigung, Sozialversicherung, Kultur und Umweltschutz haben die Einwohner aller Nationalitäten von Tibet profitiert. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Tibetern hat sich von 35,5 Jahren vor 1959 auf 69 Jahre von heute erhöht. Die Bevölkerung von Tibet-Nationalität hat zahlenmäßig von 1 Mio. auf 3 Mio. zugenommen und hat einen Anteil von 92% an der Gesamtbevölkerung von Tibet. Vor 1959 waren 95% aller Tibeter Analphabeten, heute nur noch 4,8%. Die Einschulungsrate der schulpflichtigen Kinder stieg von knapp 2% auf 98,2%. Durch gesetzgeberische Maßnahmen wird auch die Entwicklung der tibetischen Religion, Sprache und Kultur gewährleistet. In Tibet sind Chinesisch und Tibetisch zwar gleichwertig, aber Tibetisch wird als Hauptsprache benutzt. Die tibetische Schriftsprache ist die erste unter den ethnischen Sprachen in China, die über internationale Standards verfügt. Das tibetische Epos „Gesar, der König“, das zuvor nur in Gesang-Form im Volksmund überliefert war, ist in den letzten Jahren schriftlich aufgezeichnet worden. In Tibet gibt es jetzt mehr als 1700 Tempel und Klöster und ca. 46000 ansässige Mönche bzw. Nonnen, die 1,6% der Bevölkerung von Tibet ausmachchen. Dieser Anteil ist höher als der Prozentsatz in vielen anderen Ländern.

Seit alters her ist Tibet ein untrennbarer Teil des chinesischen Territoriums. Im 13. Jahrhundert (Yuan-Dynastie) wurde Tibet offiziell als ein Verwaltungsbezirk in China verankert. Seitdem übte jede Zentralregierung von China souveräne Hoheit und effektive Verwaltung über Tibet aus. 1951 unterzeichnete die Zentralregierung der Volksrepublik China mit Vertretern der lokalen Regierung von Tibet im Auftrag von Dalai Lama eine 17-Punkte-Vereinbarung zur friedlichen Befreiung Tibets. 1965 wurde die autonome Region Tibet gegründet. Fakten sprechen lauter als Worte. Tibet als ein untrennbarer Teil des chinesischen Territoriums betrifft die Kern-Interessen Chinas. Die chinesische Regierung und das chinesische Volk werden keinen Kräften, keiner Person erlauben, Tibet von China abzuspalten, und werden keinen Versuch der Anstiftung zur Unterminierung der Souveränität und territorialen Integrität Chinas gelingen lassen.

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