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Sprecher der chinesischen Botschaft in der Schweiz protestiert nachdrücklich gegen die beleidigenden Texte und Bild in der „Weltwoche"
2020/03/28
 
   Am 26.03.2020 erschien die aktuelle Ausgabe der "Weltwoche", die Bild zur Schändung der chinesischen Nationalflagge und Artikel enthalten, deren Inhalt sich als äusserst verantwortungslos erweist. Die „Weltwoche" begeht damit eine Lästerung gegen die chinesische Nationalflagge und verbreitet Fake News mit unbegründeten Anschuldigungen, dass der Ursprung des Virus in China liege. Die Botschaft der Volksrepublik China in der Schweiz drückt hiermit ihre starke Unzufriedenheit aus und protestiert mit Nachdruck gegen derartige Beleidigungen. Heute gab Herr Botschafter Geng Wenbing eine ernsthafte Abklärung gegenüber Herrn Nationalrat Roger Köppel, Chefredaktor dieser Wochenzeitschrift, indem Herr Geng die oben ausgeführten Fehler klarstellte und Herrn Köppel dazu aufforderte, das Fehlverhalten sofort einzustellen, die aktuelle Ausgabe zurückzuziehen, die betroffenen Artikeln aus der Online-Ausgabe zu entfernen und schriftliche Entschuldigung zu publizieren, um die schädlichen Auswirkungen zu eliminieren.

    Gegenwärtig breitet sich die COVID-19-Epidemie weltweit aus. Alle Länder engagieren sich in höchstem Masse für die Bekämpfung der Epidemie und zahlen dafür auch einen hohen Preis. Auf dem G20-Gipfel am 26.03 erklärte Präsident Xi Jinping die Lage in klarem Wort: „Die internationale Gemeinschaft muss vor allem ihre Zuversicht verstärken und sich solidarisch verhalten. Wir müssen die internationale Kooperation umfassend intensivieren, so dass alle Länder ihre Kräfte zusammenbringen können, um gemeinsam diesen Krieg gegen die Pandemie so schnell wie möglich zu gewinnen." Derzeit befindet sich Europa einschließlich der Schweiz in Krisenmodus. Die chinesische Regierung und das chinesische Volk beobachten die Lage in Europa mit grosser Sorge. Auch wenn wir in China immer noch hart an der Arbeit sind, unterstützen wir andere Länder einschließlich der Schweiz, die von der Epidemie besonders stark getroffen sind, mit verschiedensten Methoden. In dieser kritischen Zeit sollen Medienschaffende die internationale Zusammenarbeit fördern und die Menschen daran erinnern, Selbstschutz zu stärken, so dass alle Länder und Menschen gemeinsam die schwierigen Zeiten überwinden können. In dieser ausserordentlichen Zeit, wo die gesamte Menschheit vor einer riesigen Herausforderung steht, ist äusserst unverantwortlich, beleidigende Artikeln und Bilder zu veröffentlichen und falsche Informationen zu verbreiten. Es verstösst gegen jegliche Berufsethik der Medienschaffenden.

     Nach wie vor sind wir (China und das chinesische Volk) der Überzeugung, dass eine übertragbare Krankheiten keine nationale Grenzen oder gar Unterschied zwischen Volksgruppen kennen. Sie ist der Feind, mit dem die gesamte Menschheit konfrontiert ist. Es gibt einen einzigen Weg, diese zu bewältigen: Nämlich durch Kooperation der internationale Gemeinschaft. Das ist auch der allgemein akzeptierte Konsens der internationalen Gemeinschaft. Was die internationale Gemeinschaft in diesem Moment gut gebrauchen kann, ist die Verstärkung des Vertrauens, die Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit und die Vertiefung der Solidarität. So, und nur so können alle Länder ihre Kräfte umfassend zusammenbringen und gemeinsam diesen Krieg so schnell wie möglich gewinnen.
 
 
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