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Mit grüner Entwicklung zum "schönen China"
2012/12/31

"China" und "schön" sind zwei ganz einfache Wörter. Zusammen hingegen bilden sie das Ziel, das die Führung der KP an ihrem 18. Parteitag ausgegeben hat: "Ein schönes China". Dieses Ziel soll durch den Aufbau einer umweltbewussten Gesellschaft und einer grünen Entwicklung erreicht werden.

In der Stadt Baoding ist mit der Umsetzung dieses Ziels schon lange begonnen worden. "Kohlenstoffarm" ist hier eine Autostunde südwestlich von Beijing ein allgemein bekannter Begriff. Baodings Stadtbild hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die meisten Straßenlaternen, Verkehrsampeln und öffentlichen Beleuchtungen in den 200 Wohnvierteln der Kleinstadt wurden optimiert. Auf diese Weise können jedes Jahr 21 Millionen Kilowattstunden Strom eingespart werden. Zudem wird der jährliche CO2-Ausstoß um 17.000 Tonnen reduziert. Sehr zur Freude von Herrn Li, einem Bewohner des Wohnviertels Xinshiji:

"Die Solarenergie wird zur Anzeige von Bulletins und Beleuchtungen in unserem Wohnviertel eingesetzt. Das ist meiner Meinung nach energiesparend und schön."

Die "kohlenstoffarme" Branche ist ein wichtiger Motor für die Umwandlung des Entwicklungsmodells in China. Im Windkraftwerk Huitengxile im Herzen des Autonomen Gebiets der Inneren Mongolei sind über 100 Generatoren der Beijinger Energy Investment Group Co. Ltd. installiert. Eine lohnende Investition wie Zhang Cunfeng, ein Vertreter dieser Firma, findet:

"Der Energieverbrauch und der Schadstoffausstoß konnten effektiv reduziert werden. Gegenüber einem vergleichbaren Wärmekraftwerk können mit Windenergie bei einer jährlichen Stromerzeugung von 259 Millionen Kilowattstunden 338.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid und 2.470 Tonnen Schwefeldioxid eingespart werden."

Die KP hat die Wichtigkeit einer "grünen" Entwicklung für China auf ihrem 18. Parteitag bekräftigt. Im Rahmen des "Aufbaus einer umweltbewussten Gesellschaft" soll die Entwicklung einer grünen und kohlenstoffarmen Wirtschaft gefördert werden. Der Begriff "schönes China" wurde bereits im Rechenschaftsbericht des Parteitags verankert. Ein "schönes China" soll mit aller Kraft aufgebaut werden, um eine langfristige Entwicklung sicherzustellen. Dazu Chinas Umweltschutzminister Zhou Shengxian:

"Meiner Meinung nach besteht der Kern beim Aufbau eines 'schönen Chinas' darin, eine ressourcensparende, umweltfreundliche Gesellschaft im Einklang mit den Ansprüchen der Gesellschaft aufzubauen. Nur so kann das Ziel einer prosperierenden Wirtschaft, einer umweltfreundlichen Umgebung und eines allgemeinen Wohlstands der Bevölkerung erreicht werden. Dieses Ziel ist ein neuer Meilenstein auf dem Weg zum Umweltschutz in China."

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